Contao veröffentlicht praktisch jeden Monat neue Bugfix-Releases. Gut für uns, denn so können wir uns darauf verlassen, dass Fehler immer zeitnah behoben werden und unsere Systeme sicher sind. Aber kennst du das? Jeden Monat zig Contao Manager-Verbindungen öffnen, einloggen und das Update durchführen? Zeit, dass dieser Prozess vereinfacht wird.

Willkommen zum wichtigsten Feature von trakked 2.0: Contao Updates direkt aus trakked durchführen!

Der Contao Manager ist ein grossartiges Stück Software, denn er besteht eigentlich aus zwei Komponenten: Aus der grafischen Oberfläche und der passenden Schnittstelle dazu.
Diese Schnittstelle bildet auch die Basis für die Kommunikation mit trakked. Mit anderen Worten: Alles, was die grafische Contao Manager-Oberfläche kann, könnte auch trakked nutzen.

Der aktuelle Contao Update-Prozess sieht in unserem Fall ungefähr so aus:

1. Contao-Version und Wartungsvertrag prüfen

Feststellen, welcher Kunde überhaupt auf welcher Contao-Version läuft und ob er einen Wartungsvertrag hat. Das bedeutet für uns in vielen Fällen im Moment noch eine Mischung aus der aktuellen trakked-Version plus Excel-Listen, die wir viel zu selten nachführen (hey, manchmal muss man sich eigene Schwächen eingestehen, um besser zu werden und wir denken, du weisst genau wovon wir sprechen).

2. Contao-Manager starten

Wurde die Installation dann mal ausfindig gemacht, rufen wir den Contao Manager auf und suchen zuerst mal nach den Zugangsdaten, wenn wir diese nicht schon im Passwortmanager hinterlegt haben.

3. Testlauf durchführen

Da wir gerne wissen möchten, ob das Update überhaupt funktionieren würde bzw. welche Pakete denn installiert werden würden, aktualisieren wir die Pakete erst einmal im Testlauf. Dann warten wir auf das Ergebnis der Composer Resolver Cloud, die mit den jüngsten Änderungen zwar wesentlich schneller wurde, aber wir warten.

4. Ergebnis des Testlaufs prüfen

Im Normalfall ist der Testlauf erfolgreich. Dann extrahieren wir die Informationen darüber, welche Aktualisierungen vorgenommen werden würden, aus der Composer Ausgabe. Dass alleine ist manchmal schon eine kleine Herausforderung, denn Contao besteht mittlerweile aus ca. 180 Paketen.

5. Update durchführen

Wenn wir mit dem Testlauf zufrieden sind, starten wir das ganze Spiel noch einmal und lassen den Contao Manager das Update jetzt durchführen. Und warten dabei wieder.

6. Install-Tool aufrufen

Zum Abschluss rufen wir das Install-Tool auf, um potenzielle Datenbankmigrationen und Datenbankschemaaktualisierungen wie bspw. neue oder gelöschte Spalten durchzuführen.

Ablauf für andere Installationen wiederholen

Diesen Prozess wiederholen wir dann je nach Kundenportfolio 20 oder 100 Mal und irgendwann ist der Arbeitstag vorbei und wir fühlen uns, als hätten wir den ganzen Tag nichts Produktives geschafft. Die regelmässigen Contao Updates nehmen mittlerweile einen beachtlichen Teil unserer Arbeitszeit in Anspruch, den wir uns natürlich durch entsprechende Wartungsverträge bezahlen lassen, aber da muss doch Luft nach oben sein, nicht?

Mit trakked 2.0 erlösen wir uns selbst von dieser Qual und bringen dir das ultimative Helferlein, um deine Wartungsverträge spielend einfach zu erfüllen, so dass du dich möglichst schnell wieder den interessanten Dingen zuwenden kannst.

Unser Prozess hat sich mit trakked 2.0 bereits deutlich geändert.
Und so könnte er auch bald für dich aussehen:

1. Trakked öffnen und Installationen selektieren

Welcher Kunde auf welcher Contao Version läuft, sagt dir trakked automatisch und ob du für die jeweilige Installation einen Wartungsvertrag abgeschlossen hast, wird mit den eigenen Labels ebenfalls ein Kinderspiel. Ein zentraler Ort für alle Informationen über die Contao-Installationen deiner Kunden für dich und alle Mitarbeiter deiner Organisation.

2. Updates vorbereiten lassen

Du nimmst also deine gefilterte Liste an Installationen und lässt trakked die Updates für alle auf einmal vorbereiten. Für dich bedeutet das maximal vier Klicks. Danach verabschiedest du dich in die Kaffeepause oder du legst dich schlafen, denn trakked kümmert sich um alles für dich und bereitet alle Updates im Hintergrund vor und behält sie so lange für dich, bis du sie durchgeführt oder archiviert hast.

3. Updates prüfen und abarbeiten

In trakked kannst du nun bequem einsehen, ob ein Update überhaupt durchführbar ist und welche Pakete und Erweiterungen überhaupt aktualisiert werden würden. Ob du das sofort machen möchtest, nach deiner Kaffeepause, am nächsten Morgen oder nach dem Wochenende, sei komplett dir überlassen. Die Versionsunterschiede der Pakete, welche neu hinzukommen und welche gelöscht werden, siehst du dabei auf einen Blick. Befindest du die sie für richtig, kannst du trakked jetzt ein Update nach dem anderen installieren lassen.

4. Install-Tool aufrufen

Nach der Installation kannst du direkt aus trakked zum Install-Tool übergehen und die Datenbankanpassungen vornehmen. Sollte Contao das Install-Tool in Zukunft abschaffen und diesen Teil ebenfalls in den Contao Manager integrieren, wirst du also das trakked UI überhaupt nicht mehr verlassen müssen. Ausser natürlich um zu sehen, ob alles noch läuft, aber auch dabei hilft dir ja unser Uptime Monitoring.

Zusätzliche Vorteile dank trakked

Übrigens kommt dieser Ansatz mit ein paar netten Nebeneffekten. Du siehst nämlich unter anderem auch wer ein Update vorbereiten liess und wer es schlussendlich durchgeführt hat und du kannst auch nach einem halben Jahr noch sehen, welche Änderungen wann vorgenommen wurden.

Als Team bei trakked.io sparen wir uns dadurch bereits heute jeden Monat einige Arbeitsstunden ein, die wir in andere Projekte investieren können. Das macht unsere Wartungsverträge lukrativer.

Fazit: trakked 2.0 spart uns jede Menge Zeit und hilft beim Geld verdienen.

Auch diesmal haben wir wieder ein kleines Video für dich vorbereitet damit du einen konkreten Einblick bekommst wie das ganze live aussieht.

Einen Kommentar schreiben

Was ist die Summe aus 3 und 1?