trakken bis die Wände wackeln?

von Yanick Witschi

Zeit für einen prüfenden Blick auf unsere Infrastruktur.

Vergangenen Oktober haben wir euch gefragt, was als nächstes den Weg in trakked finden soll.
Seither haben wir Support für Matomo eingeführt und auch die PHP-Version wird mittlerweile automatisch überwacht.
Doch dann wurde es ruhig um uns. Zugegeben, wir haben uns über Weihnachten auch ein paar Tage Urlaub gegönnt, aber wir waren dennoch fleissig im Hintergrund.

Noch ist trakked ein kleiner Service und unsere Kundenanzahl überschaubar. Mit unseren Plänen zielen wir aber heute schon über diesen Rahmen hinaus: Wir wollen eine Lösung für möglichst viele Agenturen anbieten, mit der ihr eine breite Palette an Software überwachen lassen könnt. 
Mit neuen Funktionen steigen allerdings neben den Chancen, weitere Abonnenten zu gewinnen, auch die Anforderungen an unsere Infrastruktur. Dies insbesondere aufgrund des Uptime-Monitorings, das kostenlos genutzt werden kann und deshalb im Moment schon bei ca. 75% der aktuell getrakkten Installationen aktiv ist.

Ein kleines Rechenbeispiel:

Gehen wir von 20 Organisationen aus, die unser Advanced-Paket gebucht haben, dann haben wir maximal 20 mal 50 Installationen, die jeweils alle 5 Minuten einmal überprüft werden müssen. Das ergibt einerseits 1'000 Aufgaben, die innerhalb von 5 Minuten abgearbeitet werden müssen und andererseits - da wir die Logs im Moment 24h behalten - auch bereits 288'000 Log-Einträge!

Das ist die aktuelle Situation bei 20 Organisationen. Eine Anzahl die wir natürlich gerne vervielfachen würden. Hinzu kommt, dass wir auch ein grösseres Paket anbieten, nicht nur Uptime-Monitoring durchführen und der Wunsch nach 30 Tagen Data-Retention (Aufbewahrung der Logeinträge für 30 Tage, statt 24 h) geäussert wurde.

Wir sind also bereits heute an einem Punkt angelangt, an dem eine normale Shared-Hosting-Infrastruktur für unseren Dienst nicht mehr ausreicht.

In den vergangenen Wochen haben wir deshalb daran gearbeitet, unsere Infrastruktur unabhängig von jeglichen Hosting-Providern und skalierbar zu machen.

Die Features, die ihr euch so ersehnt, sollen auf festem Boden stehen. Die Sicherung der Stabilität steht darum bei uns (zurzeit) an oberster Stelle. Es geht also was. Stay tuned!

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Für diejenigen, die an der Technik interessiert sind:

Die Testumgebungen laufen jetzt in einem Kubernetes Cluster. Als Datenbank kommt nach wie vor MySQL zum Einsatz. Die Queue sowie weiteres Caching erfolgt über Redis. Die API sowie die Worker sind entsprechend in ihren eigenen Containern, so dass die Anzahl der Worker beliebig skaliert werden kann. Die Trakking-Logs werden im Moment auch noch in der MySQL-Datenbank gespeichert. Ein Wechsel auf InfluxDB im Verlaufe des Jahres scheint uns aber ziemlich wahrscheinlich.

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